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| ISBN: 3050032774 ISBN: 3050032774 ISBN: 3050032774 ISBN: 3050032774 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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Wir empfehlen: | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Werke u.a.:
1746 Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte
1755 Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels
1763 Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins
Gottes
1764 Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen
Theologie und der Moral
1764 Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und
Erhabenen
1766 Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume
der Metaphysik
1770 De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis
(Inauguraldissertation)
1781 Kritik der reinen Vernunft
1783 Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als
Wissenschaft wird auftreten können
1785 Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
1786 Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft
1787 Kritik der reinen Vernunft (zweite, wesentlich veränderte
Auflage)
1788 Kritik der praktischen Vernunft
1790 Kritik der Urteilskraft
1793 Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
1795 Zum ewigen Frieden
1797 Metaphysik der Sitten
1798 Streit der Fakultäten
1798 Anthropologie in pragmatischer Hinsicht
Kritik der reinen Vernunft:
= Schlüssel zu seinem Werk
Kant Teilt den Menschen in 2 Teile. Zum einen in das empfindende Wesen, das
nicht entscheiden kann was es empfindet. Als Sinneswesen besitzt der Mensch also
einen freien Willen. Zum anderen ist der Mensch aber auch ein Vernunftwesen. Mit
der Vernunft ist der Mensch quasi ein Teil der Welt "an sich", also
unabhängig von den Empfindungen. Nur wenn die Menschen dem Moralgesetz
folgen, nach der "praktischen Vernunft" handeln, sind sie frei, denn dann
erläßt sich der Mensch selbst ein Gesetz, dem er sich beugt. Und es
ist gerade diese zweite Form, die die Menschen vom Tier unterscheidet.
Für ihn ist richtiges Handeln bestimmt von Gesetzen, die innerhalb der
Vernunft des Menschen liegen => Vernunft ein
allgemein vorhandenes Phänomen, das jeder besitzt.
Allein die praktische Vernunft ermöglicht eine Unterscheidung zwischen
richtig und falsch. In der Vernunft sind laut Kant Grundsätze (praktische
Gesetze) vorhanden, die sagen “so sollst du handeln”.
Unterteilung in Imperative, die bedingt gelten und Imperative, die
unbedingt gelten.
Das unbedingt geltende Gesetz nennt er den kategorischen Imperativ .
Dieser sollte, muß aber nicht, befolgt werden. Allerdings drängt die
Pflicht den Mensch als Forderung an sich selbst, einer Norm zu gehorchen.
Das Gewissen fragt nun den Menschen beständig, ob er sich so
verhält, wie es vernunftgemäß ist, das heißt, wie es ihm
seine eigene Vernunft vorgeschrieben hat und wie es die Pflicht von ihm
fordert.
“Das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen ist das
Gewissen”.
Laut Kant hat jeder Mensch ein Gewissen in sich und findet sich durch einen
inneren Richter beobachtet. Das gewissen folgt ihm wie ein Schatten.
Gewissen ist die dem Menschen in jedem fall eines Gesetzes seine Pflicht
zum Lossprechen oder Verurteilen vorhaltende praktische Vernunft.
Ein irrendes Gewissen gibt es nicht .
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