Title:

Kant, Immanuel (1724-1804)

Home
deutsch
  
ISBN: 3050032774   ISBN: 3050032774   ISBN: 3050032774   ISBN: 3050032774 
 
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>|
  Wir empfehlen:       
 
Werke u.a.:

1746 Gedanken von der wahren Schätzung der lebendigen Kräfte
1755 Allgemeine Naturgeschichte und Theorie des Himmels
1763 Der einzig mögliche Beweisgrund zu einer Demonstration des Daseins Gottes
1764 Untersuchung über die Deutlichkeit der Grundsätze der natürlichen Theologie und der Moral
1764 Beobachtungen über das Gefühl des Schönen und Erhabenen
1766 Träume eines Geistersehers, erläutert durch Träume der Metaphysik
1770 De mundi sensibilis atque intelligibilis forma et principiis (Inauguraldissertation)
1781 Kritik der reinen Vernunft

1783 Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik, die als Wissenschaft wird auftreten können
1785 Grundlegung zur Metaphysik der Sitten
1786 Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft
1787 Kritik der reinen Vernunft (zweite, wesentlich veränderte Auflage)
1788 Kritik der praktischen Vernunft
1790 Kritik der Urteilskraft
1793 Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft
1795 Zum ewigen Frieden
1797 Metaphysik der Sitten
1798 Streit der Fakultäten
1798 Anthropologie in pragmatischer Hinsicht


Kritik der reinen Vernunft:
= Schlüssel zu seinem Werk
  • Untersuchung der Grundlagen der menschlichen Erkenntnis

Kant Teilt den Menschen in 2 Teile. Zum einen in das empfindende Wesen, das nicht entscheiden kann was es empfindet. Als Sinneswesen besitzt der Mensch also einen freien Willen. Zum anderen ist der Mensch aber auch ein Vernunftwesen. Mit der Vernunft ist der Mensch quasi ein Teil der Welt "an sich", also unabhängig von den Empfindungen. Nur wenn die Menschen dem Moralgesetz folgen, nach der "praktischen Vernunft" handeln, sind sie frei, denn dann erläßt sich der Mensch selbst ein Gesetz, dem er sich beugt. Und es ist gerade diese zweite Form, die die Menschen vom Tier unterscheidet.

Für ihn ist richtiges Handeln bestimmt von Gesetzen, die innerhalb der Vernunft des Menschen liegen => Vernunft ein allgemein vorhandenes Phänomen, das jeder besitzt.
Allein die praktische Vernunft ermöglicht eine Unterscheidung zwischen richtig und falsch. In der Vernunft sind laut Kant Grundsätze (praktische Gesetze) vorhanden, die sagen “so sollst du handeln”.
Unterteilung in Imperative, die bedingt gelten und Imperative, die unbedingt gelten.
Das unbedingt geltende Gesetz nennt er den kategorischen Imperativ . Dieser sollte, muß aber nicht, befolgt werden. Allerdings drängt die Pflicht den Mensch als Forderung an sich selbst, einer Norm zu gehorchen.

Das Gewissen fragt nun den Menschen beständig, ob er sich so verhält, wie es vernunftgemäß ist, das heißt, wie es ihm seine eigene Vernunft vorgeschrieben hat und wie es die Pflicht von ihm fordert.
“Das Bewußtsein eines inneren Gerichtshofes im Menschen ist das Gewissen”.

Laut Kant hat jeder Mensch ein Gewissen in sich und findet sich durch einen inneren Richter beobachtet. Das gewissen folgt ihm wie ein Schatten.

Gewissen ist die dem Menschen in jedem fall eines Gesetzes seine Pflicht zum Lossprechen oder Verurteilen vorhaltende praktische Vernunft.

Ein irrendes Gewissen gibt es nicht .
  
Klassiker auslegen, Bd. 17/18: Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft
von Georg Mohr
Siehe auch:
Prolegomena zu einer jeden künftigen Metaphysik
Kants Kritik der reinen Vernunft: Die Grundlegu...
Bounds of Sense: Essay on Kant's "Critique...
Immanuel Kant: Kritik der Urteilskraft
G. W. F. Hegel: Grundlinien der Philosophie des R...
Gesammelte Werke in Einzelausgaben. Philosop...
 
   
 
     
|<< First     < Previous     Index     Next >     Last >>| 

Back to the topic site:
Biografien.org/Startseite/K

External Links to this site are permitted without prior consent.
   
  Home  |  deutsch  |  Set bookmark  |  Send a friend a link  |  Copyright ©  |  Impressum